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Konzentrationslager Natzweiler-Struthof

Ein Bericht unserer Schülerin Celina Becker aus der Klasse 9M2

Die Klassen 9M1 und 9M2 besuchten am 20.November.2013 das Konzentrationslager (abgekürzt KZ oder KL) in Struthof, das auf französischem Boden im Elsass liegt. Um 8:00 Uhr fuhren wir von unserer Schule los. Im Reisebus schauten wir als Einblick in die damalige Zeit einen Film über das KZ, worin beschrieben ist, wie es dort abgelaufen ist und was passiert ist, wenn man fliehen wollte.

Nach ungefähr 2 ½ Stunden kamen wir dort an, wurden von einem älteren Mann empfangen und in zwei Gruppen geteilt. 

Die erste Gruppe besichtigte einen Glastisch, worauf als Modell das ganze KZ zu sehen war und unser Gruppenführer erklärte, was in den gezeigten Gebieten passiert ist und was dort gemacht wurde. Die zweite Gruppe fing woanders an, damit wir nicht zu viele auf einmal sind, alle etwas sehen und gut zuhören können.

Wir durften uns zum Beispiel die Kleidung, die sie trugen, anschauen. Diese waren nach ‘‘dem Rang der jeweiligen Menschen‘‘ geordnet. (Die SS trug zum Beispiel nicht das, was die Gefangenen trugen.) Auf den Hochbetten, auf denen sie schliefen, war es nicht sonderlich gemütlich, da ihre Liegeflächen sehr dünn und hart waren. Außerdem gab es Räume, in denen bis zu 20 Personen untergekommen sind. Dort gab es weder Betten, noch Toiletten oder Stühle, der Raum war nicht sonderlich groß und relativ eng. Danach sahen wir an der Wand eine Liste, worauf zu sehen war, wie viele Juden, "Zigeuner", Homosexuelle oder einfach Menschen einer anderen Nationalität umgebracht wurden.

 Letztendlich wurde alle, die dieser ‘‘Rasse‘‘ angehören, als Untermensch oder als unwürdige Wesen bezeichnet. Die festgenommenen Menschen wussten nicht, was sie im Konzentrationslager erwartet. Sie wurden gefoltert, mussten unangenehme Arbeiten erledigen und falls sie es nicht getan haben, wurden sie mit Schlägen oder im schlimmsten Fall mit der Todesstrafe bestraft. Nun gingen wir in einen Raum, worin der Verbrennungsofen stand. Hier wurden Menschen für eine ‘‘Skelettsammlung‘‘ ermordet. Viele Juden wurden auf einen Tisch gefesselt, wo dann medizinische Versuche durchgeführt worden sind.

 Da es in dieser Zeit geschneit hatte, konnten wir nicht viel vom Äußeren des KZ’s besichtigen, sind aber dennoch auf das Gelände, worauf der Galgen des KZ’s zu sehen war, gegangen. Unser Gruppenführer erklärte uns, wie die Opfer, die dort aufgehangen wurden, bloßgestellt und angesehen wurden. Am Ende unserer Führung konnten wir die Gaskammer besichtigen, die einige nicht sehen wollten. Darin war zu sehen, in welchem Raum sie vergast wurden. Ihnen wurde gesagt, dass sie sich duschen dürfen, daher zogen sie sich im gegenüberliegenden Raum aus, gingen zur Dusche, wurden eingesperrt und einem schädlichen chemischen Gift ausgesetzt. Dies wurde alles von einem SS-Soldat beobachtet.  Nachdem sie qualvoll erstickt sind, wurden sie im Nebenraum in Gruben geschmissen und eine Stunden später nach Straßburg (ab einer gewissen Anzahl von Toten) gebracht.

 Gegen Mittag unterhielten wir uns auf der Rückfahrt über den Ablauf unseres Tages im Konzentrationslager und waren um ca. 17:00 Uhr wieder in der Schule.

C.B. & N.I.     20-02-2014

Rettungshundestaffel an der ERS Bruchwiese

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